Gütersloh: #Amphibien wandern – einige Straßen ab dem 13. Februar 2024 zeitweilig gesperrt

Gütersloh, 12. Februar 2024

Der #Frühling steht vor der Tür und damit beginnt wieder die Zeit der Amphibienwanderungen. Bedingt durch die milden Temperaturen machen sich #Frösche, #Kröten und #Molche jedes Jahr früher auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Zum #Schutz der #Tiere, die ihre #Laichgewässer erreichen wollen, um dort Eier abzulegen, werden auch in diesem Frühjahr einige Straßen in #Gütersloh für Durchfahrten von Fahrzeugen ab dem 13. Februar 2024 ganz oder zeitweilig gesperrt.

  • Siekstraße zwischen Sürenheider und Paderborner Straße in Höhe des Hofes Ruthmann (nachts)

  • Plümersweg zwischen Neuenkirchener und Amelingstraße (nachts)

  • Piepenbrocks Weg zwischen Blankenhagener und Holler Straße (Vollsperrung)

  • Am Röhrbach westlich der Einmündung Erikenstraße (Durchfahrt zwischen Friedrichsdorf beziehungsweise Ummeln und Avenwedde Bahnhof nachts gesperrt)

  • Am #Postdamm ist von Westen eine Fahrt bis hinter die Kleinbahn möglich, von Osten bis kurz hinter dem Grenzbach – eine Durchfahrt zum Blankenhagener Weg ist nicht möglich (nachts)

  • Blankenhagener Weg ist eine Durchfahrt zum Postdamm nicht möglich (nachts) – die Sperrung ist etwa 200 Meter vor der Einfahrt in den Postdamm aufgebaut

  • Neu: Luise Hensel Straße zwischen Hundeschule und Eichendorffstraße/Schillerweg (nachts)

Besonders stark wandern die Amphibien in milden und feuchten Nächten. Da die Wanderung der Amphibien stark witterungsabhängig ist, kann die Dauer des Zeitraums der Straßensperrungen nicht genau vorhergesagt werden. Die Sperrungen werden in jedem Fall nur solange wie nötig aufrechterhalten.

Die Straßensperrungen sind ausgeschildert und erfolgen ab dem 13. Februar während der Dunkelheit in der Regel zwischen 19 Uhr abends und etwa 7 Uhr morgens. #Autofahrer werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten, auch auf den angrenzenden Straßen. Das gilt insbesondere an den Stellen, an denen Amphibienschutzzäune aufgestellt sind. Dort sammeln ehrenamtliche Naturschützer und Tierfreunde die Tiere nachts auf und sind dabei einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Die wanderfreudigen Kröten sind ungiftig, ihre Hautsekrete reizen allerdings Schleimhäute, daher sollten die Ehrenamtlichen Handschuhe tragen. Da die Tatkraft der Freiwilligen entscheidend ist, um die Schutzbereiche in den kommenden Wochen ausreichend betreuen zu können, freut sich der städtische Fachbereich Umweltschutz über weitere ehrenamtliche Helfer.

Auskunft zu den Straßensperrungen unter Telefon +495241823108