Kultur Räume Gütersloh, Programm im März 2023

Jugendtheater, Das Lied von Loch Ness oder Abenteuer in Schottland

Willkommen in Schottland! Das Land der geheimnisvollen und tiefen Seen. In einem dieser Seen, dem Loch Ness, lebt Nessie, das berühmteste Seeungeheuer der Welt. Nessie ist sehr musikalisch, singt gerne und liebt schottische Tänze. Doch für ein Seemonster ist es gar nicht so leicht, Freunde zu finden. Freut euch auf eine musikalische Mitmach-Monster Mär!

Mittwoch, 1. März 2023, 11 bis 12 Uhr, Stadthalle, großer Saal, Orchesterkonzert, Nordwestdeutsche Philharmonie, Moderation Barbara Overbeck, #Musik für Orchester von Felix Mendelssohn-Bartholdy und William Alwyn, für Zuschauer von 10 bis 12 Jahren

Frau Jahnke hat eingeladen …

… und zwar Lieblingskolleginnen aller Genres, Alter, Haarfarben. Wir wollen nicht mehr darüber reden, daß es nur so wenige gute Frauen in der Szene gäbe. Wir sind präsent, und wir sind viele. Wir behaupten uns elegant und leichtfüßig neben all dem Männerkabarett. Wir sind nicht in Konkurrenz. Wir machen unseren Job - in Kabarett, Comedy, Liedgut, Slapstick und Poetry. Im TV, im Netz und auf den Bühnen. Wir sind witzig, politisch, böse, moralisch oder absurd, wir können singen oder eher nicht, und meistens sind wir schön! Und live ist das alles noch viel spannender. »Frau Jahnke hat ein geladen« heißt: Wir haben Zeit, und wir lassen uns gehen. Jeder Abend ist anders, jeder ist wunderbar. Und inzwischen kommen auch eine Menge Männer zu unseren Damenshows. Freiwillig! Das ist gut! Und es geht noch besser – wir arbeiten dran!

Samstag, 4. März 2023, 20 Uhr, Stadthalle, großer Saal

»SchLaDo«, Herr Grosche und Herr Börchers

Beide sind genaue Beobachter und sortieren ebenso humorvoll wie entlarvend die große und kleine Nachrichtenlage, der eine als sympathischer Besserwisser, der andere mit dem ganz besonderen Blick. Gerade in diesen Zeiten konfrontieren die beiden Kabarettisten Ingo Börchers und Erwin Grosche sich und ihr Publikum mit Ideen, Nachrichten, vielleicht auch Fundstücken und Mitbringseln oder gar Gästen und kommen ins Reden. Der Internationale Frühschoppen besetzt mit Bielefeld und Paderborn – nur ohne Zigarren. Die Muppets Waldorf und Statler – nur viel jünger. Stammtisch – nur viel klüger. Talkshow und Sportkommentar – nur viel unterhaltsamer. Analog verwurzelte Influencer – nur mit Inhalt. Die Chronik einer ereignisreichen Zeit – nur ohne Guido Knopp.

Donnerstag, 9. März 2023, 20 Uhr, Stadthalle, kleiner Saal

Städtischer Musikverein Gütersloh

  • Giacomo Puccini, »Messa di Gloria«

  • Georges Bizet, »Te Deum«

Sonntag, 12. März 2023, 18 Uhr, Stadthalle, großer Saal, Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh, Nordwestdeutsche Philharmonie, Solisten Giulia Montanari (Sopran), Dongwon Kang (Tenor), Sebastian Pilgrim (Bass), Leitung Thomas Berning

Irish Heartbeat, »Hey – Let's Celebrate Saint Patrick's Day!«

Die Iren haben bekanntlich ein großes Herz. Ein Herz voll von Geselligkeit, Witz und Leidenschaft. All das sind ausgezeichnete Voraussetzungen, um ein Land zu sein, das immer wieder beeindruckende Geschichtenerzähler, Tänzer, Sänger und Musiker hervorbringt. Der Herzschlag der irischen Nation erhöht sich immer deutlich rund um die tollen Tage, wenn der St. Patrick’s Day gefeiert wird. Am irischen Nationalfeiertag hat irische Kultur Hochkonjunktur. Insbesondere Irish Folk lässt die Herzen der Iren höherschlagen. Aber nicht nur die der Iren …

»Irish Heartbeat« ist eine Tour, die die Hand am Puls der irischen Musikszene hat. Es bringt seit 32 Jahren sowohl ihre traditionellen als auch innovativen Elemente auf Tour. Insbesondere rund um den St. Patrick’s Day steigt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Iren und ihrer Freunde – egal wo sie sein mögen – ganz besonders stark an. Man spürt die unsichtbaren Bande, wie sie nur Kultur über den Erdball spannen kann. Zu einem authentischen St. Patrick’s Day Feeling gehört aber nicht nur tolle Musik, sondern auch eine typisch dekorierte Halle, irische Speisen und Getränke.

Mit dabei sind die Bands …

Gráinne Holland Trio, Ireland’s new Gaelic voice

Liedermacher sind dazu da, Gefühle in Worte fassen. So ist es auch dem Dubliner Songpoet Damien Dempsey gegangen, als er zum ersten Mal Gráinne Holland singen hörte. Er war so angetan, dass er sie mit einer Schwalbe verglich, die an einem Sommerabend schwerelos durch die Lüfte gleitet. Was für ein schönes Bild! In der Tat lotet Gráinnes Stimme dreidimensional die Höhen und Tiefen zwischen Himmel und Erde aus und sie macht dies mit einer frappierenden Natürlichkeit und Präsenz. Gráinnes Charisma hat aber auch beim Feuilleton der FAZ einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. »Der Höhepunkt des Konzerts ist die Sängerin Gráinne Holland. In der Begleitung von Flöte, Gitarre und auch Bodhran entfaltet sie ihre wunderbare Stimme: Silber in der Höhe und Gold in den tiefen Registern […] aus Gráinne Holland könnte man wahrscheinlich einen Popstar machen. Sie müsste dann aber vielleicht englisch singen.« Und hier sind wir schon am Pudels Kern. Gráinne singt nämlich auf Gälisch, was für eine Sängerin aus dem urbanen Belfast eher ungewöhnlich ist. Gráinne hat inzwischen 3 Alben aufgenommen. Eines schöner als das andere. So wurde zum Beispiel die zweite CD »Gaelré« für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert und die Weltmusikzeitung der Folker hat diese CD in der Januarausgabe 2016 als »Die Besondere« aus der Flut der Weltmusikveröffentlichungen hervorgehoben. Dann gönnte sich Gráinne eine Babypause und ist inzwischen glückliche Mutter. In dieser kreativen Auszeit hat sie angefangen, eigene Texte und Melodien zu schreiben. Das neue Album »Corcra« besteht aus ausschließlich eigenen Liedern. Die irische Tradition schwingt im Hintergrund immer noch etwas mit. Gráinne Holland ist eine beeindruckende Persönlichkeit und Stimme. Sie muss im gleichen Atemzug genannt werden, wenn man an die besten Frauenstimmen denkt, die auf Gälisch singen. Aufgepasst! Hier kommt »Ireland’s new Gaelic voice.«

Fourth Moon, Expect the unexpected Celtic

Diese Band stellt keltische Tradition in einem völlig neuen Licht dar. Sie legen die guten alten Instrumentals unter ein Mikroskop, identifizieren die Takte mit dem stärksten Ohrwurm Potential und nehmen sie als Keimzellen für eigene Stücke. Diese jagen sie durch einen »Loop« an Wiederholungen. Jede neue Schleife bekommt eine kleine Innovation mit auf den Weg. Diese »Loops« entfalten eine magische Wirkung, deren Ohrwurmcharakter sich niemand entziehen kann. Im Gegensatz zu einem echten Traditional, das nach klaren Gesetzen abläuft, kann man bei den Kompositionen von Fourth Moon nicht vorhersagen, wohin die Reise geht. Dieser Sound ist so spannend wie eine Reise auf den Mond. Da kann man nur sagen: Expect the unexpected!« Doch damit hat das Quintett noch lange nicht alle Karten auf den Tisch gelegt. Die Dynamik zwischen laut und leise baut eine Spannung auf, die die Zuschauer so einfängt, dass sie diese regelrecht körperlich spüren und den Augenblick der Auflösung herbei sehnen. Wenn sich diese Spannung endlich entlädt, fliegt das Publikum wie ein Pfeil mitten ins musikalische Glück. Der Komponist Philip Glas gilt als Urvater der »minimal music«. Fourth Moon können für sich in Anspruch nehmen mit die Ersten zu sein, die diese raffinierte Kompositions-Technik mit der keltischen Tradition verbunden haben. In ihrem Sound-Laboratorium gibt es keine Einteilung in Melodie führende und begleitende Instrumente. Wer lange genug in der Endlosschleife kreiste, bekommt auch ein Solo, das er darüber legen darf. Die Kompositionen sind somit äußerst vielschichtig und mit viel Tiefgang. Man kann sich an dem Debüt Album »Ellipsis« nicht satt hören, weil es bei jedem Hören etwas Neues zu entdecken gibt. Dieses Album ist ein »Muss«, das in keiner Folkoder Weltmusik Sammlung fehlen darf. Expect the unexpected Celtic!«

The Outside Track, Tradition with new wings

An dieser Gruppe kommt man nicht vorbei, wenn man die erfrischenden und kreativen Interpreten keltischer Musik aufzählen will: Überschäumende Spiellaune, beeindruckende Virtuosität, Stepptanzeinlagen, eigenwillige Arrangements und eine Sängerin mit einmaliger Stimme. So innovativ wie das Quintett traditionelle keltische Themen bearbeitet, verleiht es ihnen förmlich Flügel.

Die Musikerinnen pumpen die althergebrachten Melodien mit Energie, Frische und guter Laune auf, so dass diese den Zustand der Schwerelosigkeit erreichen und einfach abheben. Diese beflügelte Musik begeistert live nicht nur die Zuschauer sondern bringt auch gestandene Journalisten ins Schwärmen: »… Irische Mystik pur …«, Uli Olshausen, Feuilleton der FAZ. »Among the top groups in the world. Traditional, creative and brilliant«, LiveIreland.com. Elf lange Jahre ist es her, dass das Ensemble das letzte Mal beim Irish Heartbeat aufgespielt hat. Seitdem hat sich The Outside Track zu einer der bedeutendsten Bands der Gegenwart entwickelt und entsprechend froh ist das Festivalteam, sie wieder einladen zu können. In der Band sind drei keltische Nationen vertreten: Irland, Schottland und Kanada. Entsprechend vielfältig ist der Klang.

Die 4 jungen Frauen und ein »Alibi Mann« haben einen transatlantischen beziehungsweise pan keltischen Sound geschaffen, der eine Brücke über keltische Traditionen schlägt. Übertrieben? Wohl nicht, denn sonst wäre die Band bei den Live Ireland Music Awards kaum als beste Gruppe und das Album »Flash Company« mit dem Preis der dt. Schallplattenkritik in der Sparte #Folk ausgezeichnet worden!

Mittwoch, 15. März 2023, 20 Uhr, Stadthalle, großer Saal, mehr

Gütersloh Philharmonisch, Nordwestdeutsche Philharmonie, Jonathon Heyward

  • Gustav Mahler (1860 bis 1911), Symphonie Nummer 6, a moll

Gustav Mahlers »Sechste« ist eines der eindrucksvollsten sinfonischen Gebilde der Spätromantik. Faszinierend aber ist vor allem die emotionale Intensität dieser Komposition. Nie zuvor nämlich hatte ein Komponist sein »sinfonisches Ich« derart ungehemmt in den Mittelpunkt gestellt. Dass ein Komponist Gefühle und Ängste gewissermaßen unkontrolliert und beinahe ekstatisch »herausschreit« wie Mahler in seiner »Sechsten«, das versetzt bis heute selbst hartgesottene Hörer in eine Art Schockzustand. Dazu kommt der tragische Ausgang des Werkes: Am Ende bleibt keine Hoffnung. Trotzdem ist es stets von Neuem ein Genuss, sich dem Wechselbad der Mahlerschen Gefühlswelten auszuliefern.

Samstag, 18. März 2023, 20 Uhr (Einführung 19.15 Uhr), Stadthalle, großer Saal

Jan van Weyde und David Kebekus, »Lass hör’n Live #Podcast«, »Gegensätze sprechen sich an«

Jan van Weyde und David Kebekus sind 2 Stand up Comedians aus Köln. Beide sagen über den anderen, "Der is dat Gegenteil von mir!« Jan ist Familienvater, verheiratet, Schauspieler, Synchronsprecher und Meister im parodieren von Menschen, Geräuschen und Dingen aller Art. David nicht. Seit fast zwei Jahren gibt es ihren gemeinsamen, erfolgreichen Podcast «Lass hör’n«. Ab 2020 sind sie erstmals Live mit dem Podcast auf Tour.

Samstag, 18. März 2023, 20 Uhr, Stadthalle, kleiner Saal, Karten für den 28. November 2020 und 5. März 2022 behalten ihre Gültigkeit

1. Gütersloher #Blues #Festival

Ein Festival dieser Art gab es in der Stadthalle noch nie. Schon das Line up vom 1. Gütersloher Blues Festival verspricht einen bunten und stimmungsvollen Musikabend. Zu Gast sind nationale und internationale Größen aus der Bluesszene: Der ostwestfälische Blues und Rockmusiker Richie Arndt und die US amerikanische Sängerin Kellie Rucker, der Australier Pugsley Buzzard & The Swamp Orchestra sowie das italienisch-deutsche Duo Stef Rosen & Micha Maass.

Kellie Rucker, die seit über 30 Jahren eine Reisende in Sachen Blues und Rootsmusic ist, wird gemeinsam mit dem mehrfach prämierten Richie Arndt auf der Bühne stehen. Dieser ist dem Gütersloher Publikum nicht unbekannt, denn er spielte schon als Solo-Künstler in der Stadthalle. Rucker arbeitete bereits mit vielen Größen aus Jazz, Blues und Rock wie Dizzy Gillespie, Stephen Stills, Albert Collins, ZZ Top, Little Feat und B. B. King zusammen. Heute lebt sie in Florida und kommt des Öfteren »über den großen Teich" um mit der Richie Arndt Band und auch im Duo mit Richie Arndt Konzerte zu spielen.

Richie Arndt ist Blues, Roots und Rockgitarrist und Sänger. In der deutschen Blues Szene ist der Ostwestfale eine feste Größe. Mehrere German Blues Awards als »Bester Sänger« (2018) für die »Beste CD« (2016) »Bester Gitarrist« (2022) sowie der Gewinn der »German Blues Challenge« (2018) mit seiner Band brachten ihm auch internationale Erfolge und führten ihn neben Tourneen in Deutschland auch auf Konzerte in die USA, nach Irland, Russland, Frankreich, Italien, Polen, Portugal, Österreich und die Schweiz.

Der australische Sänger und Pianist Pugsley Buzzard, »The Big Voice from Down Under«, tanzt bei seinen Konzerten mit seinem »Swamp Orchestra« übermütig durch Raum und Zeit. Schräger Honky Tonk trifft auf den Zauber von Zappa und lädt die Beat Poeten Kerouac und Ginsberg zum Drink ein. Pugsley Buzzard’s Kompositionen erzählen von Vagabunden, die vom Leben gezeichnet sind und sie singen die Lieder der entwurzelten Troubadoure. Pugsley’s rauer Bariton geht unter die Haut und lässt jeden, der ein Herz in der Brust trägt, die Liebe zum Leben und die lodernde Flamme der Leidenschaft erleben.

Stef Rosen wird auch »Slidin Wolf« gerufen, wegen seiner Vorliebe für die Slide Technik auf der Gitarre. Stef lernte zunächst das Spiel auf der elektrischen Gitarre. Er wollte laut und energiegeladen wie Stevie Ray Vaughan klingen. Das hat ihm einige Opening Shows für Künstler wie Brian Auger, The Blues Brothers und Nine Below Zero eingebracht. Doch auch die leisen Töne beherrscht der Musiker aus Berlin. Zusammen mit dem preisgekrönten Drummer Micha Maass wird er beim 1. Gütersloher Blues Festival auf der Bühne stehen.

Freitag, 31. März 2023, 19.30 Uhr, Stadthalle Gütersloh

11. Komische Nacht Gütersloh, der #Comedy Marathon

Die Komische Nacht ist seit 15 Jahren eines der erfolgreichsten Live-Comedy-Formate in Deutschland. In den schönsten Cafés, Bars und Restaurants einer Stadt erleben die Gäste und ihre Freunde und Familie bei dieser beispiellosen Show einen ausgelassenen Abend – mit bester Unterhaltung durch verschiedene Comedians, Kabarettisten und andere Komiker. Dabei ist keine Komische Nacht wie die andere.

Der einzigartige Comedy Marathon feiert 2023 15jähriges Jubiläum und findet überaus erfolgreich in mittlerweile rund 50 deutschen Städten (unter anderem in Bielefeld, Frankfurt, Hannover, Münster, Oldenburg und Karlsruhe) statt. Das Veranstaltungsformat bietet mehr als 200 Künstler regelmäßig eine Bühne und sorgt durch die Rotation der Künstler*innen durch die verschiedenen Lokalitäten der Stadt auch für eine Belebung der Innenstädte. 

In Zusammenarbeit mit mehreren Gastronomen, präsentiert die Agentur »Mitunskannman.Reden«. an einem Abend verschiedene Comedians und andere Spaßmacher, die ihr Publikum abwechslungsreich und kurzweilig durch den Abend begleiten. Bekannt durch Auftritte im Quatsch Comedy Club, bei Nightwash und eben der Komischen Nacht, garantieren die Künstler einen gelungenen Abend in geselliger Runde bei Essen und Trinken.

Die Komische Nacht bietet einen bemerkenswerten Querschnitt durch die aktuelle Comedyszene in Deutschland. In jedem Laden treten an einem Abend bis zu 5 Comedians jeweils rund 20 Minuten auf. Das Beste: Bei der Komischen Nacht müssen nicht die Besucher*innen von Lokal zu Lokal wandern, um verschiedene Comedians sehen zu können, sondern jeder Gast kauft sich eine Eintrittskarte für sein Lieblingslokal. Die Künstler sind es, die von Club zu Club ziehen. Für sein Eintrittsgeld erhält man so ein abendfüllendes und hoch unterhaltsames Programm in gemütlicher Atmosphäre.

Karten für dieses Comedy Highlight gibt es ab sofort in den beteiligten Lokalen und hier

Die Künstler für die 11. Komische Nacht Gütersloh treten in folgenden Spielorten auf: Alex, Bankery, Café und Bar Celona , Die Weberei, Gütersloher Brauhaus, Skylobby im Theater Gütersloh.

Kristina Bogansky

Als moderne Alleinerziehende, also Mutter und Vater in einem, entwickelst du entweder einen großen Sinn für Humor oder wirst professionelle Wahnsinnige. Kristina Bogansky hat sich für beides entschieden. Zielgruppe: »Mom Comedy«. Mehr

Markus Barth
Markus Barth pflügt fröhlich durch sein und unser Leben und macht ganz schnell klar: Nichts bringt all die Welterklärer und Meinungströter so nachhaltig aus der Fassung, wie ein gut gelaunter Zweifler. Mehr

Özgür Cebe

Fangfrage: Wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört, Ostwestfalen aber schon, wohin gehört dann ein in Bielefeld geborener Rheinländer mit türkischen Wurzeln?! Ein Spagat, den Özgür Cebe jeden Tag praktizieren muss. Das tut weh. Mehr

Robert Alan

Robert war pubertärer Kleinstadtrapper. Tragischer Singer Songwriter in einer Großstadt. Stiller Schlagzeuger in der Countryband seiner Eltern. Und großmauliger Frontmann erfolgloser Indiebands. Klar, dass da nur noch die Musikcomedy bleibt. Mehr

Thomas Nicolai

Saukomisch, sexy, sächsisch – kurz: Thomas Nicolai. Wer den quirligen blonden Entertainer live erlebt hat, weiß, warum man ihn auch den Mann der 1.000 Stimmen nennt. Mehr

Yorick Thiede

Yorick Thiede ist ein Künstler ohne künstlerischen Hintergrund. Aufgewachsen auf einem Bauernhof, den er erwartungsgemäß hätte übernehmen sollen, entschloss er sich zu einer Karriere, die nicht weiter davon hätte entfernt sein können. Mehr

Mittwoch, 1. März 2023, 19.30 Uhr, Theater, Skylobby

Taschentheater, »A Room«, »Ein Zimmer für sich allein«, anstelle von »Curtain Call«

Ein Zimmer für sich allein haben sich während des Lockdowns viele Menschen gewünscht, insbesondere berufstätige Mütter. Die Musik Theater Tanz Performance »A Room« spricht all jene an, die die gesellschaftlichen Schieflagen in vielerlei Bereichen erlebt haben und thematisiert die Wichtigkeit von weiblicher Selbstbestimmtheit. Virginia Woolfs Essay ‚A Room of One’s Own’ von 1929 ist von luzider Frische und analysiert auf humorvolle Weise, warum Gleichberechtigung stark an finanzielle und damit auch an räumliche Unabhängigkeit gebunden ist, und wie diese zu geistiger Unabhängigkeit, künstlerischer Freiheit und damit zu einer Versöhnung der Geschlechter führen kann. Durch das Zusammenspiel von Stimme, #Lesung, #Schauspiel, #Musik und Tanz entsteht eine beeindruckende Klangwelt. Gefühlvolles, Absurdes, Sprödes, Echtes, Lautes und Stilles gehen eine faszinierende Symbiose ein.

Judith Rosmair gehört zu den profiliertesten Schauspielerinnen in Deutschland. 2007 wurde sie zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Nach Stationen am Schauspielhaus Bochum, Thalia Theater Hamburg und an der Schaubühne Berlin, arbeitet sie seit einigen Jahren freischaffend. In Gütersloh war sie zuletzt in Theresia Walsers Monolog »Endlose Aussicht« und an der Seite von Dominique Horwitz als Strindbergs »Fräulein Julie« zu sehen.

Anna Bauer arbeitet als freischaffende Komponistin, Sängerin und Musikerin für Film und Theater. Ihre Kollaborationen mit Regisseuren wie Armin Petras, Jette Steckel und Antú Romero Nunes führten sie unter anderem an das Thalia Theater Hamburg, das Schauspielhaus Zürich, das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Theater Basel.

Anna Fingerhuth ist freischaffende Tänzerin und Choreographin. Bereits im Kindesalter begann sie ihre Tanzausbildung bei John Neumeier in Hamburg. Später studierte sie an der renommierten Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Ihr Weg führte sie unter anderem zur Company der Academia Nazionale Di Danza LaCompagnia, Rom und an das Staatstheater Braunschweig. Fingerhuth arbeitete mit Künstlern wie Ismael Ivo und Wayne McGregor zusammen.

Donnerstag, 2. März 2023. 19.30 bis 20.45 Uhr, Theater, Theatersaal, eine #Musik #Theater #Tanz #Performance von Judith Rosmair, Anna Bauer und Anna Fingerhuth, mit Texten von Virginia Woolf, Patti Smith, Laurie Penny, Simone de Beauvoir, Judith Butler, Susan Sontag, Margarete Stokowski und Louie Mayer, mit Judith Rosmair (Rezitation), Anna Bauer (Musik), Anna Fingerhuth (Tanz)

Theaterspionage, Theater Picknick

Das Picknick an frischer Luft muss im Winter und manchmal auch im Frühjahr noch etwas warten. Das ist aber kein Grund, zu Hause zu bleiben. Raus aus dem Wohnzimmer – rein ins Theater! Noch besser als Zuschauen ist Selbermachen, und dazu sind die Sonntagnachmittage eine prima Gelegenheit. »Hier könnt ihr zusammen mit euren Eltern oder Großeltern ausprobieren, welche Figuren, Rollen und Talente in euch schlummern: improvisieren, bekannte und unbekannte Geschichten in Szenen verwandeln, Schauspielübungen kennenlernen, verkleiden und bei alldem natürlich ganz viel Spaß haben.«

Sonntag, 5. März 2023, 15 bis 18 Uhr, Theater, Studiobühne, Theaterworkshop für Eltern oder Großeltern und Kinder ab 6, Leitung Christine Ruis, Anmeldung bei Anna Lena Friedrichs, Telefon +495241864148, E Mail annalena.friedrichs@guetersloh.de

»Der zerbrochne Krug«

Im Dorfe Huisum ist Gerichtstag, und Richter Adam stolpert gleich am Morgen aus dem Bett und über sich selbst. Jedenfalls behauptet er das. Denn so sehr dieser Adamsfall als Metapher stimmt, ist dies tatsächlich nur die erste einer Vielzahl von Lügen, die der Richter ungeniert von sich geben wird. Der wirkliche Grund für seinen lädierten Fuß und das zerschundene Gesicht ist die Folge eines Missbrauchs, den er in der Nacht zuvor begangen hat: Die junge Eve in deren Zimmer bedrängend, wird er überrascht von ihrem Verlobten Ruprecht und verletzt sich beim flüchtenden Sprung durchs Fenster. Obendrein geht dabei ein Krug entzwei. Mit diesem zieht Eves Mutter Marthe nun vor Gericht und bezichtigt Ruprecht des nächtlichen Übergriffs.

Was Kleists Drama von 1811 zur Komödie macht, ist vor allem die Dreistigkeit, mit der hier vom Patriarchat Macht ausgeübt wird, Positionen gesichert und Verhältnisse zementiert werden.

»Erfolgsregisseurin Anne Lenk findet in dem alten Me-Too-Stück eine erstaunlich sprudelnde Boulevardkomödie […] was aber herausragt, ist das Fest der penibel aufgeführten Charakterkomik […] sich ihrer ungeheuren schauspielerischen Finesse, ihrer durchdachten Eleganz und Intelligenz zu entziehen, dürfte schwerfallen«, Deutschlandfunk Kultur.

Samstag, 4. März 2023, 19.30 bis 21 Uhr, Sonntag, 5. März 2023, 19.30 bis 21 Uhr, Theater, Theatersaal, Schauspiel von Heinrich von Kleist, in einer Fassung von Anne Lenk und David Heiligers, Deutsches Theater, Berlin, Regie Anne Lenk, Bühne Judith Oswald, Kostüme Sibylle Wallum, Musik Lenny Mockridge, es spielen Lorena Handschin, Lisa Hrdina, Franziska Machens, Ulrich Matthes, Jeremy Mockridge, Tamer Tahan, Julia Windischbauer

Cello Warriors

Alle, die bisher gedacht haben, Cellospielen heiße zwangsläufig, auf einem Stuhl vor einem Notenständer zu sitzen, sollten sich die acht #Cello Recken anschauen! Mit einem Cello kann man so viel mehr tun, als famos zu musizieren. Mit einem Cello lässt sich jede Herausforderung annehmen, tanzen, mutig sein, stark sein, sich mit anderen zusammenschließen, Ängste überwinden und sogar fliegen! Mit 3 sehr unterschiedlichen Musikstücken von György Ligeti, Béla Bartók und Philip Glass erzählen die »Cello Warriors« mit viel Humor drei kleine Geschichten, über Gewinnen und Verlieren, über die Kraft der Musik und den Zauber, den acht tanzende Cellos entfalten.

Dienstag, 7. März 2023, 11 bis 12 Uhr und 16 bis 17 Uhr, Theater, Theatersaal, Szenische Musik für 8 Celli, Amsterdam Cello Octett, Oorkaan, für Kinder ab 6, es spielen Alistair Sung, Claire Bleumer, Esther Torrenga, Genevieve Verhage, Rares Mihailescu, René van Munster, Sanne Bijker und Sanne van der Horst (Schauspiel und Violoncello)

7 Minuten oder 11 Frauen gegen 10 Krawatten


Eine Textilfabrik wurde verkauft. Die neuen Besitzer verlangen von der Belegschaft eine Pausenzeitverkürzung von 7 Minuten. Der Betriebsrat, bestehend aus 11 Frauen, muss darüber abstimmen. Diese scheinbar »kleine« Entscheidung über 7 Minuten kann verheerende Folgen für die ganze Belegschaft haben. Geht es um den Einstieg in noch mehr Kürzungen oder bleibt es bei den 7 Minuten? Wie werden sich die einzelnen Personen entscheiden? Ein argumentativer Kampf zwischen den Frauen wird hoffentlich Klarheit schaffen. Mehr wird nicht verraten!

Bei den Hamburger Privattheatertagen 2018 erhielt die Inszenierung von Werner Schretzmeier den Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie »Bestes zeitgenössisches Drama«.

»Dem Team um Werner Schretzmeier glückt mit ›7 Minuten‹ eine glaubwürdige und seelenvolle Parabel auf reale Zustände. Die Botschaft teilt sich dabei ganz ohne moralischen Impetus mit, werden doch die inneren Konflikte der Figuren deutlich und als echtes Dilemma begriffen«, Stuttgarter Zeitung.

Donnerstag, 9. März 2023, 19.30 bis 20.45 Uhr, Theater, Theatersaal, von Stefano Massini, Deutsch von Sabine Heyman, Theaterhaus Stuttgart, zum Internationalen Frauentag 2023 in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Gütersloh, Regie Werner Schretzmeier, Bühne und Kostüme Gudrun Schretzmeier

Kindertheater, Fidolino, Vogelfedersuperleicht

Eine verrückte Vogelkundlerin und ein zeitunglesender Herr treffen in einem musikalischen Vogelpark aufeinander. Sobald es zwitschert, pfeift, trommelt und tönt, zückt die eine begeistert ihr Fernglas, um einen außergewöhnlichen Specht zu beobachten, während der andere sich in seiner Tageszeitung verkriecht, um den langen, kitzeligen Pfauenfedern eines Paradiesvogels zu entkommen. Was es in der musikalischen Vogelwelt noch zu hören und entdecken gibt, verraten Harfe, Gesang, Querflöte, Fagott und Klavier.

Sonntag, 12. März 2023, 11 bis 12 Uhr, Theater, Studiobühne, musikalische Begegnungen mit kleinen, großen und ziemlich schrägen Vögeln, Konzertgeschichten für Kinder, Leitung, Konzept, Moderation Claudia Runde, dür Kinder von 4 bis 7 Jahren

Vier Jahreszeiten, Martin Grubinger and Friends, The Colours of Percussion

Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit seinem »Percussive Planet Ensemble« bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen.

Martin Grubinger ist gern gesehener Gast bei namhaften Festivals, wie dem Rheingau Musik Festival, Bregenzer Festspielen, Beethovenfest Bonn, Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen, dem Brass & Percussion Festival in der renommierten Suntory Hall in Tokyo sowie beim Grant Park Music Festival in Chicago.

Eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit renommierten Orchestern spielen Auftragskompositionen wie Avner Dormans »Frozen in Time« (2007), das »Konzert für Schlagzeug und Orchester« von Friedrich Cerha (2008). Diese Saison feiert ein neues, ihm gewidmetes, Schlagzeugkonzert des Isländers Daníel Bjarnason mit den Göteborger Symphonikern Premiere.

2016/17 war er »Artist in Residence« in der Elbphilharmonie; weitere Residenzen hatte er bei der Camerata Salzburg, der Kölner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und beim Tonhalle Orchester Zürich. Seit Mai 2010 moderiert Grubinger im Wechsel mit der Cellistin Sol Gabetta das Musikmagazin KlickKlack im BR Fernsehen.

Bereits vielfach ausgezeichnet, ist Martin Grubinger Träger des »Bernstein Awards« des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie des »Würth Preises« der »Jeunesses Musicales Deutschland«. Seit dem Studienjahr 2018/19 ist Martin Grubinger Professor für klassisches Schlagwerk/Multipercussion an der Universität Mozarteum Salzburg.

Mittwoch, 15. März 2023, 20 Uhr, Theater, Theatersaal

Jazz in Gütersloh, Ntjam Rosie (Vocals) und Band

Für Rosie war Musik buchstäblich alles in ihrem Leben. Aber im Laufe der Jahre wurde ihr durch die Partnerschaft und der Rolle als Mutter klar, dass es mehr im Leben gibt als nur Musik. Dieses Bewusstsein ist deutlich auf dem 2020er Album »Family & Friends« – ein musikalischer Cocktail aus Soul, Pop, Jazz, R ’n’ B, aber mit mehr #Funk und groovigen Afro Einflüssen als auf ihrem vorherigen Album »Breaking Cycles« aus 2017.

Für ihr neues Album »Home Cooking« zog sie nun ihre Inspiration noch stärker aus ihrer Heimat Kamerun. Das Album wirkt wie eine Wiederkehr: back to the Roots. Inmitten der Pandemie fasste sie den Mut, überwand ihre Angst und nahm komplett alleine von zu Hause aus ein Album auf. Dieser gezwungene Stillstand, das Innehalten gab ihrer inneren Stimme den Raum, sich zu entfalten und zurück zu ihren Wurzeln zu kehren. Rosie beschloss ein Werk zu »kochen«, das auf dem Gefühl basierte, das sie aus ihrem Heimatland Kamerun kennt. »But my heart longs for the life I left behind …« singt sie in dem Song »Efas Me Nga Só«. Es geht um das Gefühl der Sehnsucht nach Heimat, das Gefühl, zu Hause zu sein, Vermächtnis, Verlust und Vertrautheit.

Donnerstag, 16. März 2023, 20 Uhr, Theater, Theatersaal

Theater Stärkung, Back to the Roots

Anfang der 1980er sorgt »Breaking« mit spektakulären Moves in den Fußgängerzonen deutscher Großstädte für Furore. Der Ghettoblasterwird zum Markenzeichen und Rap zum Soundtrack für eine kulturelle Bewegung. Nach dem ersten Boom verschwindet der Tanz aus den Medien und von den Straßen. Break-Legende Niels »Storm« Robitzky begibt sich mit sechs internationalen Tänzern der verschiedenen urbanen Stile auf Zeitreise und katapultiert das Publikum direkt ins Golden Age of Hip Hop. Wo steht er heute, und wie hat sich seine Ästhetik weiterentwickelt? Lässt sich der Spirit der Anfangsjahre wiederbeleben, oder war er nie verschwunden?

Freitag, 17. März 2023, 19.30 bis 20.30 Uhr, Theater, Theatersaal, Hip Hop Tanztheater von Niels »Storm« Robitzky, Pottporus, Renegade

Panoramamusik, Duo Aliada

Das »Duo Aliada« geht auf eine Entdeckungsreise durch die musikalische Landschaft Osteuropas und Amerikas. Michał Knot und Bogdan Laketic kamen aus Polen und Serbien in den Westen, nach Wien – die Stadt, in der sich Ost und West seit Jahrhunderten treffen. Die slawische Leidenschaft und Neugier der beiden Musiker spiegelt sich in ihrem Repertoire wider. Dazu zählen neue Arrangements und Stücke, die eigens für ihr Programm geschrieben wurden und in welchen sie die Grenzen musikalischer Genres überschreiten. Das Duo nimmt seine Zuhörer mit zu einem Ort der musikalischen Andacht und Leidenschaft, während die Grenzen zwischen Ost und West in den Hintergrund treten.

Sonntag, 19. März 2023, 18 Uhr, Theater, Studiobühne, Michał Knot (Saxophon), Bogdan Laketic (Akkordeon), East West, Musik von Igor Strawinsky, Edvard Grieg, Tomasz Skweres, George Gershwin, Aaron Copland, Chick Corea und anderen

Jugendtheater, Trashedy, Ersatzprogramm für »The Superhero Piece«

Wie viele Plastikbecher verbraucht man im Laufe eines Lebens? Zwei Darsteller gehen der Geschichte unserer merkwürdigen Evolution nach und wühlen sich durch die Komplexität des Themas »ökologische Intelligenz«. Auf ihrem Weg stoßen sie auf immer neue Fragen und einen stets wachsenden Müllberg. Mit Hilfe von animierten Zeichnungen, Tanz und Klangcollagen wirft Trashedy einen unverstellten, humorvollen Blick auf unsere Entscheidungsfreiheit und das eigene Konsumverhalten. Denn alles was wir tun, hat eine Auswirkung. Irgendwo.

»Trashedy« wurde zu zahlreichen Festivals eingeladen, unter anderem zum Westwind Festival 2013 (Publikumspreis), zum Starke Stücke-Festival 2014, zu Augenblick mal! 2015 und zum Y Generation Festival 2016.

»…verdammt nah an der Realität …«, Kölner Stadtanzeiger 2014.

»Mit herausragend subtilem Humor schafft es PERFORMING GROUP, dem Thema Konsumverhalten und Umweltschutz zu Leibe zu rücken …«, Amelie Mallmann, Augenblick mal! 2015.

Dienstag, 21. März 2023, 11 bis 11.50 Uhr, Theater, Theatersaal, »performing:group«, für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre

Theaterspionage, Kindern kreativ vorlesen 

Theaterpädagogin Christine Ruis stellt ihre Lieblingsbücher vor und gibt Einblick in ihre Arbeitsweise. Gemeinsam werden spannende Arten des Vorlesens erprobt und performative Herangehensweisen an Kinderbuchtexte ausprobiert. Die Erfahrungen aus den letzten Workshops haben gezeigt: Sobald die Ideenkiste geöffnet ist, gibt es regen Austausch untereinander und die Zeit vergeht wie im Flug. »Wenn Sie auch einen Buchschatz haben, bringen Sie ihn gerne mit.«

Dienstag, 21. März 2023, 13 bis 16.30 Uhr, Theater, Studiobühne, Fortbildung für Erzieher in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Tagesbetreuung von Kindern der Stadt Gütersloh, Leitung Christine Ruis, Anmeldung bei 
Anna Lena Friedrichs, 
Telefon +495241864148, E Mail annalena.friedrichs@guetersloh.de

Kindertheater, Lunaris, Ein Weltraummärchen

Der Mond, die Milchstraße, das Weltall – schon immer hat uns fasziniert, was jenseits unserer eigenen Welt ist. Die »United Puppets« geraten in ihrer neuen multimedialen Produktion in die Unendlichkeit des Universums und erzählen nach Motiven von Jules Verne, Georges Méliès und Antoine de Saint-Exupéry ein fantastisches Weltraummärchen für Kinder. Die spannende Begegnung von zwei Wesen aus unterschiedlichen Welten rückt die Frage in den Blickpunkt: Ist das Fremde eine Bedrohung oder die Möglichkeit für neue Erfahrungen? »Lunaris« erzählt die Geschichte einer unerwarteten Freundschaft.

Sonntag, 26. März 2023, 15 Uhr, Montag, 27. März 2023, 10 Uhr 
Theater, Hinterbühne, United Puppets, eine Coproduktion mit Theater an der Parkaue, Berlin, für Kinder ab 4 Jahre

Theater Extra, Führung durch das Theater

Bei einer Führung durch das Theater können Besucher Wissenswertes zur Entstehung und über den Betrieb dieses besonderen Hauses erfahren und natürlich den Bereich des Gebäudes erkunden, der dem Publikum sonst vorenthalten bleibt.

Montag, 27. März 2023, 18 bis 19 Uhr, Theater Gütersloh, Eintritt 3 Euro

Double Side, Aterballetto und Quartetto Motus for La Toscanini

  • Stabat Mater, Choreografie Norge Cedeño Raffo, Musik Arvo Pärt, »Stabat Mater«, Bühne und Licht Fabiana Piccioli, Kostüme Norge Cedeño Raffo

  • With droping wings, Choreografie Danièle Desnoyers, Musik Federico Gon, »An English Suite from Henry Purcell«, Bühne und Licht Fabiana Piccioli, Kostüme: Danièle Desnoyers

Das italienische Aterballetto vereint in seinem neuen Programm live gespielte Barockmusik und modernen Tanz.

Die Choreografin Danièle Desnoyers stammt aus Montreal, wo sie mit ihrem leichten, flüssigen Stil und ihrer eigenen Kompanie zu den festen Größen der zeitgenössischen Szene zählt. Neben einem theatralischen Element haben ihre Stücke stets auch eine starke Beziehung zur Musik. Ihre Kreation fürs Aterballetto entsteht zu einer Suite des italienischen Komponisten Federico Gon; der Spezialist für Barockmusik ließ sich dafür von Henry Purcell inspirieren.

Ausgerechnet zu religiöser #Musik lässt der Kubaner Norge Cedeño Raffotanzen. Aus Arvo Pärts »Stabat Mater« wird bei ihm ein schmerzvolles Abschiedswerk.Den aus dem Mittelalter stammenden Text vom Schmerz der Mutter Gottes vertonte der estnische Komponist in seinem charakteristischen, reduzierten Stil. Die ergreifende Wirkung dieser Musik prägt auch den expressiven, freien und im schönsten Sinne puren Tanz: Wie findet man in einer zerstörten Welt und nach einem so großen Verlust wieder Hoffnung, wie kann man weiterleben, so fragt sich Norge Cedeño Raffo in seinem Werk.

Mittwoch, 29. März 2023, 19.30 bis 21 Uhr, Donnerstag, 30. März, 19.30 bis 21 Uhr, Theater, Theatersaal, eine Coproduktion von Fondazione Nazionale della Danza, Aterballetto, und Fondazione Arturo Toscanini, Festspiele Ludwigshafen (D), Festival Aperto, Fondazione, Teatri di Reggio Emilia (I), mit Unterstützung von Délégation du Québec à Rome and Conseil des arts et des lettres du #Québec