#Brands #Spiele #Check: »Die Sümpfe von Feya« von Strohmann Games 🔗
#Lippstadt, 24. Mai 2026
Da ich zu den Brettspielern gehöre, die Brettspiele nur auf Deutsch spielen, hatte ich mich schon sehr auf »Die Sümpfe von Feya« von Strohmann Games gefreut.
2 bis 4 Spieler in einem Spielalter von ab 12 Jahren übernehmen hier über eine Spielzeit von rund 90 Minuten einen der 4 Clans und versuchen diesen so gut wie möglich weiterzuentwickeln und das Zuhause auszubauen.
In diesem #Walker #Placement #Spiel sammeln wir Siegpunkte, indem wir Siedlungen platzieren, die zur Verfügung stehenden Aktionen geschickt nutzen und dabei immer auch die zur Verfügung stehenden Ressourcen im Auge behalten, um so Strukturen aufzubauen und auszubauen.
»Die Sümpfe von Feya« gefällt gleich beim Aufbau durch ein detailverliebt gestaltetes Spielmaterial und einem Artwork, das sich farblich wohltuend von den zuletzt so quietschbunt auf dem Markt gekommenen Spielen unterscheidet.
Wir bewegen uns in einer geheimnisvollen Sumpflandschaft mit einem Netz aus Wasserwegen und Inseln und diesen Eindruck bringt das Spielmaterial inklusive des Spielplans optimal rüber.
Das Bauen der Siedlungen bildet einen der Hauptaspekte des Spiels. Hierdurch werden nicht nur Punkte erzielt. Denn alles bei »Die Sümpfe von Feya« ist miteinander verzahnt. Jede Aktion bietet neue Aktionsmöglichkeiten, so dass am Ende auch der Spieler die Nase vorne hat, der 2 oder 3 Schritte vorausplant.
Die auf den 1. Blick übersichtliche Aktionsstruktur hat es in sich. In den Gewässern werden Ressourcen gesammelt, die wiederum abhängig sind von den Fähigkeiten und Positionen. Aus Rohstoffen kann man im Handel Gold generieren und so greift eine Aktion in die nächste, ohne dass man Gefahren läuft, sich in einem Aktionsgeflecht zu verstricken.
Damit ist »Die Sümpfe von Feya« aber auch eins der #Spiele, bei denen es #Spaß macht, seinen persönlichen Bereich auszubauen und voranzubringen und es am Ende gar nicht mal so wichtig ist, ob man tatsächlich auch den Sieg davongetragen hat. Auf den verschiedenen Leisten voranzuschreiten und damit auch den Aufbau des Clans mitzuerleben, ist ein belohnender Aspekt.
Dabei gibt es nicht den einen Weg zum Erfolg, keine Partie gleicht der nächsten, weil viele individuelle Einflüsse auf eine Partie einwirken. Als Beispiel gilt hierfür exemplarisch der Clanführer, der in jeder Runde wechselt und auf dessen Sonderfähigkeiten man sich jederzeit einstellen muss.
Als besonderen Aspekt hat jeder Clan dazu noch andere Startvoraussetzungen, so dass wir bei den ersten Partien natürlich auch schon mal die Clans getauscht haben.
Man muss vielleicht dazu erwähnen, dass die Vielzahl an Möglichkeiten im Laufe des Spiels natürlich auch dazu verleiten könnte, seinen Zug »kaputtzudenken«. Hier sollte man vielleicht nicht gerade mit Leuten spielen, die auf Teufel komm’ raus auch noch der letzten Punkt aus ihrem Zug rauswringen wollen.
Es ist ein Spiel, das man einfach in der Runde genießen kann, weil man eben auch auf dem Hauptspielplan den Fortschritt des Spiels nachvollziehen kann.
»Die Sümpfe von Feya« ist ein Spiel, das vielfältige Möglichkeiten bietet und dadurch, dass der Spielaufbau und Spielstart von vielen Komponenten beeinflusst werden können, ist eine hohe Varianz im Spiel, die aus jeder Partie etwas besonders macht.
Einen Aspekt möchte ich an dieser Stelle aber noch besonders betonen, und zwar betrifft dies das Preis Leistungsverhältnis. In Zeiten, wo Brettspiele offensichtlich immer teurer werden und teilweise sogar nur noch im dreistelligen Bereich erworben werden können, ist »Die Sümpfe von Feya« ein äußerst positives Beispiel, wie es auch sein kann. Bei diesem Spiel bekommt man für den günstigen Preis viel geboten und daher ist es eine klare Empfehlung.
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