Festival »Denken.Fühlen.Handeln«, Bielefeld, 2. bis 5. Juli 2026
- Welche Zukunft? Wessen Zukunft?
#Bielefeld, 18. Juni 2026
Wie wollen wir in Zukunft leben – und wer entscheidet darüber? Mit diesen Fragen eröffnet das #Festival »Denken.Fühlen.Handeln – ein Zukunftsfestival für planetarische Gerechtigkeit« sein diesjähriges Programm. Vom 2. bis zum 5. Juli 2026 laden das Welthaus Bielefeld und die AG #Migrationspädagogik und #Rassismuskritik der Universität Bielefeld unter anderen in Kooperation mit der »#Wissenswerkstadt« Bielefeld zu rund 90 kostenfreien Veranstaltungen ein.
Das Festivalprogramm ist in einem partizipativen Prozess mit zahlreichen Akteuren aus #Bildung, #Kunst und #Wissenschaft entstanden und findet an unterschiedlichen Orten in Bielefeld statt. Es richtet sich an alle, die sich mit planetarischer Gerechtigkeit und zukünftigen Entwicklungen auseinandersetzen möchten.
Die rund 90 Veranstaltungen reichen von Workshops und Diskussionen bis zu Konzerten, Ausstellungen sowie Filmformaten und Theaterformaten. Konkrete Einblicke in das vielfältige Programm geben zum Beispiel der »Tüftel Nachmittag« für Familien in der Wissenswerkstadt, die #Lesung »Gerechte Zukünfte und reale Utopien« mit Kübra Gümüşay in der #Stadtbibliothek, die Podiumsdiskussion »Faschisierung der Gesellschaft« in der VHS Bielefeld oder die Ausstellung »In Welten treten – begehbare Räume zu #Rassismus, #Umwelt und #Krieg« in der Auto Kultur Werkstatt.
Am Donnerstag, 2. Juli 2026, um 17 Uhr, eröffnen Prof. Paul Mecheril (Universität Bielefeld), Dr. Lara Esther Bartels (Welthaus Bielefeld) und Juliane Sellenriek (Universität Bielefeld) das Festival in der Wissenswerkstadt. Im Anschluss (18 Uhr) diskutiert das Podium »Welche Zukunft? Wessen Zukunft?« zentrale Fragen des Festivalthemas »Zukünfte«: Wer prägt unsere Zukunftsbilder und wessen Perspektiven fehlen?
Darauf folgt (20 Uhr) mit »Pluriversum – Global South Impulse« ein multimediales Highlight. Die indigene Aktivistin Patricia Gualinga berichtet aus dem Widerstand der #Kichwa #Gemeinde #Sarayaku für den Schutz des Amazonas und erläutert, welche Zukunftsvorstellung das Leben und den Widerstand der Gemeinde in #Ecuador nährt. Ihre Perspektive verbindet sich mit der #Musik von »Grupo Sal« und Videoarbeiten von Johannes Keitel. Moderiert von Alberto Acosta und Sandra Weiss entsteht ein Dialograum, der globale Perspektiven mit lokalen Fragen verknüpft.
Im Zentrum steht die Idee der »#Pluriversalität«: eine Welt, in der viele Perspektiven gleichberechtigt nebeneinander bestehen und zusammenwirken. Am Freitag, 3. Juli (10.30 Uhr) wird das Thema in einem Workshop in der »Wissenswerkstadt« vertieft.
Eröffnung am 2. Juli 2026, ab 17 Uhr, »Wissenswerkstadt« Bielefeld, Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig, mehr 🔗 …
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