Warum das OSI Modell mindestens 11 Layer hat – und keiner davon technisch ist
#Gütersloh, 7. Januar 2026
In der #Theorie besteht das #OSI Modell (Open Systems Interconnection model) aus 7 Schichten. In der Praxis besteht es aus mindestens 11 – und die oberen 4 haben weder Kabel noch Protokolle, sondern Meinungen, Eitelkeiten und Budgetfreigaben.
Beginnen wir unten.
#Layer 0 (Layer Zero) ist das #Türschloss. Es entscheidet, ob ein System existiert oder gestohlen wird. Es wird gerne vergessen, weil es nicht blinkt.
Layer 1 bis 7 sind die bekannten technischen Schichten. Hier arbeiten Menschen, die wissen, was sie tun, und deshalb selten gefragt werden.
Ab Layer 8 wird es spannend.
Layer 8 – »The Human Layer«
Hier sitzt der Benutzer. Er klickt. Er weiß es besser. Er hat »das früher immer so gemacht«. Kein #Security #Patch der Welt schützt vor jemandem, der sein #Passwort telefonisch »kurz durchgibt«.
Layer 9 – »Organizational Layer«
Hier wird festgelegt, dass niemand zuständig ist. Probleme wandern seitlich, niemals nach oben, und schon gar nicht nach unten.
Layer 10 – »#Management Layer«
Hier existiert IT nur noch als »#PowerPoint«. Komplexität wird durch Bulletpoints ersetzt. Risiken heißen »Herausforderungen«.
Layer 11 – »Political/Ego Layer«
Hier wird entschieden, dass das Problem nicht existiert. Oder politisch unerwünscht ist. Oder nach der Wahl gelöst wird.
Je höher der Layer, desto größer der Einfluss – und desto geringer die Kenntnis dessen, was darunter eigentlich passiert. Das erklärt auch, warum #Sicherheitsvorfälle unten entstehen, oben aber moderiert werden, und am Ende der #Praktikant schuld ist. Das OSI Modell ist kein Netzwerkmodell. Es ist ein Gesellschaftsmodell. Und wie jedes gute Modell endet es dort, wo niemand mehr zuhört – aber alle entscheiden.





























NOW RSS Feed






Beitrag erstellen
Beitrag kommentieren
Beitrag melden
QR Code generieren
URL kopieren


































