#Brands #Spiele #Check: »March of the ants: Krieg im Unterholz« von »Giant Roc 🔗«

#Lippstadt, 16. Juni 2026

Wenn der Frühling ins Land zieht, beginnt das große Tauen. Tief unter den saftigen Wiesen regt sich die Ameisenkönigin in ihrem Nest und die Kolonie erwacht zum Leben.

In »March of the ants: Krieg im Unterholz« führen 1 bis 5 Spieler in einem Spielalter ab 12 Jahren ihre eigene #Ameisenkolonie an. Sie erkunden die Wiese, sammeln Ressourcen, entwickeln einzigartige #Ameisenarten und ziehen in den Kampf.

Gleich beim ersten Aufbau des Spiels merkt man, was für ein wunderschönes, thematisch durchdachtes #Spiel »March of the ants: Krieg im Unterholz« ist.

Angefangen mit den Hexfeldern, über die Nesttableaus bis hin zu dem individuellen Spielmaterial und den wundervoll gestalteten Ameisenkarten macht es einfach Spaß, sich mit dem Spielmaterial zu beschäftigen.

Gemeinsam erkunden die Spieler die Wiese, die durch das Anlegen weiterer Hexfelder nach und nach wächst. Das ist dann aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit, denn ansonsten geht es an umkämpften Orten in Kämpfen auch stetig gegeneinander. Trotzdem gibt es einem ein schönes Spielgefühl, mitanschauen zu können, wie sich das Areal erweitert.

Im Laufe einer Partie sammelt man Koloniepunkte, indem man das eigene Gebiet vergrößert, Ameisen entwickelt, Kolonieziele erreicht und gegeneinander kämpft.

Dabei ist die Struktur der Runden übersichtlich und besteht aus 4 Phasen.

So werden in der #Arbeiterinnenphase Erkundungen durchgeführt, Karten ausgespielt oder neue Karten gesammelt und #Larven und #Ameisen auf die beziehungsweise auf der Wiese bewegt.

Das, was durch die Gestaltung des Spielmaterials anfangs so putzig wirkt, entpuppt sich im Laufe des Spiels als Gerangel um die besten Plätze auf dem Hexfeldern und damit auch die besten Ressourcen.

Ameisen aus verschiedenen Kolonien teilen sich friedlich ein Hexfeld, solange es Sammelstätten für alle Ameisen gibt. Ein Hexfeld gilt als geteilt, falls Ameisen von zwei oder mehr Kolonien das Hexfeld bewohnen. Wird ein Hexfeld geteilt, aber es gibt nicht ausreichend Sammelstätten für alle Ameisen, gilt das Hexfeld gleichzeitig als umkämpft. Auf jedem umkämpften Hexfeld kommt es in der Soldatinnenphase zum Kampf.

Bevor es aber zu dieser Phase kommt, gibt es zu nahezu jeder Aktion auch eine Reaktion, was eine unglaublich schöne #Dynamik ins Spiel bringt.

Nachdem in der Soldatinnenphase die Kämpfe an den umkämpften Orten abgehandelt wurden, sammelt man in der Königinphase Ressourcen und füttert die Ameisen.

Man liest hier aber schon raus, dass sich der Großteil des Spiels in der Arbeiterinnenphase abspielt. Aktionen sind mit Kosten verbunden, so dass es auch hier gilt, immer hauszuhalten, um dann noch entsprechend agieren zu können. Denn hat man weder Nahrung noch Karten auf der Hand, bleibt einem nur noch das Rasten, was dann mehr so eine Art Notlösung ist.

Auch wenn das Spiel in der Soldatinnenphase einen konfrontativen Anstrich erhält, so macht selbst die Abhandlung der Kämpfe auf den umkämpften Hexfeldern wirklich Spaß, weil es darum geht, Stärken festzulegen, Boni einzusetzen und dann die Ergebnisse zu ermitteln.

Die Anleitung der Ameisenkämpfe wirkt auf den ersten Blick komplex. Im Laufe der ersten vier bis fünf Partien hatten wir uns aber das Konzept der Ameisenkämpfe angereignet, so dass uns diese Kämpfe auf den umkämpften Feldern schnell und flüssig von der Hand gingen. Und es ist auch bei diesem Spiel nicht so, dass eine zunächst überlegene Kolonie dies auch für die komplette Partie bleibt. Immer wieder ergibt sich die Möglichkeit, durch den Einsatz von Boni seine Stärke zu erhöhen.

»March of the ants: Krieg im Unterholz« ist ein #Spiel, bei dem ständige Bewegung auf dem Spielplan herrscht. Nicht nur durch die Erkundungen, die Kämpfe und das Sammeln der Ressourcen hat man immer gut zu tun. Auch das Füttern der Ameisen, die Wahl der Königin und die Wertungen der Wiesenhexfelder beziehungsweise Kolonieziele halten die Spieler gut auf Trab.

Nach Abschluss der letzten Runde werden die Abschlussprämien gewertet und so ermittelt, wer die Partie gewonnen hat.

In unseren Spielrunden blieb es selten bei einer Partie, weil das Spiel schnell wieder auf den Startzustand zurückgesetzt werden konnte.

Neben den zusätzlichen Regeln für eine Partie zu zweit gibt es noch einen Solomodus und Fortgeschrittene Varianten, so dass »March of the ants: Krieg im Unterholz« für verschiedene Gruppengrößen eine Menge Spielspaß bereithält.

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