»#Correctiv«: In hunderten #Schulen in Deutschland fehlen #Schulsozialarbeiter
Eine bundesweite Anfrage von »Correctiv« an die Bundesländer zeigt, dass viele Länder keinen Überblick über die Versorgung mit #Schulsozialarbeit haben. Für mehrere Bundesländer kann »Correctiv« erstmals ein umfassendes Bild zeichnen: Hunderte Schulen – und damit zehntausende Kinder und Jugendliche, die sie besuchen – müssen ohne Schulsozialarbeiterin auskommen.
In #Sachsen gibt es an jeder 2. allgemeinbildenden Schule keine Sozialarbeiterin. Ähnlich schlecht ist die Lage in #Thüringen: Gut 43 Prozent der allgemeinbildenden Schulen haben keine Sozialarbeit. Rund 65.500 #Schüler lernen an diesen Schulen – sie können bei Problemen nicht von einer Sozialarbeiterin unterstützt werden. Besonders an Grundschulen und Förderschulen in Thüringen fehlen Sozialarbeiter – rund 60 Prozent dieser Schulen haben keinen Sozialarbeiter.
Nur in #Berlin und im #Saarland gibt es an allen Schulen Sozialarbeit. Doch auch dort sind Schulsozialarbeiter teilweise alleine für hunderte #Kinder und #Jugendliche zuständig.
Viele Schulsozialarbeiter sind so überlastet, dass sie sich nicht mehr um alle Kinder kümmern können, die Hilfe brauchen. Das zeigt eine bundesweite Befragung von 550 Schulsozialarbeitern, die »Correctiv« durchgeführt hat. Rund 90 Schulsozialarbeiter berichten gegenüber »Correctiv«, dass sie bei ihrer #Arbeit sehr oft Kinder und Jugendliche mit #Suizidgedanken erleben. 115 berichten von Kindeswohlgefährdungen.
Obwohl viele Kinder Hilfe brauchen, werden in #Baden #Württemberg und #Sachsen Stellen in der Schulsozialarbeit gestrichen. In #Sachsen #Anhalt stehen womöglich hunderte Stellen vor dem Aus. Die #EU #Förderung für Schulsozialarbeit läuft dort im Jahr 2028 aus. Wie es danach weitergeht, ist unklar.
Die ganze Recherche gibt’s online 🔗 …
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