Rezepte für Gütersloh: #Döppekuchen – deftige Kartoffelvielfalt aus dem Rheinland

Berlin, 7. Mai 2024

Eine krosse #Kruste, #Zwiebeln, #Speck und jede Menge geraspelte #Kartoffeln – so kennen und lieben die Eifler ihren »Döppekooche«. Was der Name des herzhaften Auflaufs bedeutet und warum er anderorts auch als Kessellkooche, Datschert oder Düppekuchen bekannt ist, erklärt die #Kartoffel #Marketing GmbH.

Döbbekooche, Dibbekooche, #Dibbelabbes

Die Namensliste für den »Döppekooche« ist lang. Denn unter welcher Bezeichnung die rheinische Spezialität angeboten wird, unterscheidet sich von Ort zu Ort. Die Ausdrücke Döppekooche, Düppekuche oder Dippelaabes findet man zum Beispiel in der Eifel, letzteren auch im Saarland. Wer Kesselkooche, Dibbekooche oder Datschert angeboten bekommt, befindet sich aller Voraussicht nach im Westerwald. Dippedotz wird hingegen in Koblenz aufgetischt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass »Döppe«, »Dippe« oder »Düppe« Topf bedeutet und »Kooche« #Kuchen. Mancherorts hat sich der Topfkuchen jedoch einen ganz anderen Namen gemacht. So findet man ihn auch als Uhles, Kühles oder Flännes auf lokalen Speisekarten.

Vielfalt mit Tradition

Die Vielfalt der Namen für den Döppekuchen zeigt die große Beliebtheit des Gerichts, in der Eifel gilt er sogar als »Nationalgericht«. Auch zeigt die Namensvielfalt die Bedeutung der Kartoffel für die Region. Denn die rheinische Küche ist geprägt durch einfache und deftige Gerichte, die auch für die weniger wohlhabende Bevölkerung bezahlbar waren. So war der Döppekuchen, der zum Hauptteil aus der erschwinglichen und sättigenden Kartoffel besteht, als Armeleuteessen bekannt. Man nannte ihn auch die »Martinsgans des kleinen Mannes«, denn traditionell wurde er nach dem Martinszug als Alternative zur teuren Martinsgans aufgetischt.

Trotz der überschaubaren Grundzutaten – Kartoffeln, Speck und Zwiebeln – lässt sich der Döppekuchen übrigens überraschend vielseitig zubereiten. Während die einen ihren Auflauf klassisch mit Mehl binden, setzten die anderen auf eingeweichte Brötchen oder Haferflocken. Auch Milch kommt je nach Region mit ins Gericht. Lokal kann sich der Döppekuchen auch darin unterscheiden, wie dick oder dünn die Kartoffeln geraspelt werden und ob festkochende oder mehlig kochende Kartoffeln verwendet werden. Auch die Wahl zwischen Speck oder Wurst gehört zu den vielen Variationsmöglichkeiten der rheinischen Köstlichkeit. Trotz der vielen Unterschiede haben alle Döppekuchen wohl eines gemeinsam: Sie schmecken einfach gut.

Döppekuchen: Den Klassiker aus der Eifel zubereiten

Zuerst 1,2 Kilo festkochende Kartoffeln waschen, schälen und grob reiben. Die Kartoffelraspel auf einem Sieb gut abtropfen lassen und gegebenenfalls ausdrücken. Zwei Zwiebeln schälen und mit 200 Gramm Speck fein würfeln.

Anschließend den Backofen vorheizen (Ober und Unterhitze 185 Grad oder Umluft 160 Grad) und eine runde Auflaufform (Durchmesser 15 Zentimeter) leicht mit etwas Butter fetten. Kartoffeln mit den Zwiebeln, dem Speck, 2 Eiern und 2 Esslöffeln #Mehl vermengen und kräftig mit #Salz, #Pfeffer und #Muskatnuss würzen.

Zum Schluss die Masse in eine Backform oder ofenfeste Pfanne drücken und 30 bis 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Kurz abkühlen lassen und der Döppekuchen ist fertig. Wer die Kombination aus süß und herzhaft mag, kann den Topfkuchen mit #Apfelmus genießen.

#Vegetarier können auf eine pflanzliche Speck Alternative oder geräucherten #Tofu zurückgreifen.

Über die KMG

Die Kartoffel Marketing GmbH (KMG) wurde 2014 gegründet. Sie versteht sich als »Bündnis der Kartoffelprofis« und repräsentiert die deutsche Kartoffelwirtschaft. Ihr Ziel ist es, die Verbraucher in Deutschland über die Vielseitigkeit und den hohen Wert der Kartoffel zu informieren. Zur KMG gehören der Deutsche Kartoffelhandelsverband, die Bundesvereinigung Erzeugergemeinschaften Kartoffeln und der Verein Landvolk Niedersachsen – Landesbauernverband Projekte der KMG werden von der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt. Mehr